Bei Ladungsmitteln und Spezialverpackungen setzt DB Schenker auf seine Profis von Europac. Von der Europalette bis zu individuellen Verpackungslösungen – die Experten kennen sich aus und liefern passende Lösungen. In diesem Jahr feiert die Geschäftsstelle mit Sitz in Coburg ihr 50-jähriges Bestehen. Zeit zurückzublicken – aber vor allem nach vorn.

1967: Eine Abteilung sorgt für reibungslose Abläufe bei Ladungsträgern

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1967 hieß DB Schenker noch Weichelt und die Europalette kam erst kurz zuvor auf den Markt. Sie erleichterte das Transportgeschäft ungemein, da sie dank der Normierung zwischen allen Beteiligten leicht getauscht werden konnte. Leerfahrten reduzierten sich durch den neuen Ladungsträger enorm. Zur Verwaltung der eigenen Lademittel – damals etwa 300 Flach- und 50 Gitterpaletten – rief das Unternehmen Gebrüder Weichelt eine Zentralabteilung ins Leben.

Die erste Aufgabe auf der Liste: Die Entwicklung eines Verfahrens, das einen Überblick sowie den möglichst unbürokratischen Tausch von Lademitteln ermöglicht. Dass diese Aufgabe bestens gemeistert wurde, wird daran deutlich, dass das System von damals auch heute noch genutzt wird. Inzwischen zwar mit IT-Unterstützung, aber die Idee ist noch dieselbe: „Eine zentrale Steuerungseinheit organisiert den Austausch der Lademittel und überwacht die Administration in den Geschäftsstellen“, erklärt Markus Linke, Leiter Projekt- und Tendermanagement bei Europac in Coburg. Gut 20 Jahre später war die Anzahl der Paletten im Unternehmen auf eine Million angewachsen. Daneben verwaltete Europac Anfang der 1990er rund eine halbe Million Gitterboxen.

Vom Lademittelverwalter zum leistungsfähigen Spezialisten

Europac handelt heute noch mit Ladungsträgern sowie inzwischen auch mit Packmitteln, wie zum Beispiel Folien, Thermohauben und Kartonagen. Daneben hat Europac seine Kompetenzen ausgebaut und sich zum leistungsfähigen Dienstleister in Sachen Verpackungen entwickelt. Die wichtigsten Ziele der Experten:

  1. Verpackungen optimieren, um Schäden zu vermeiden und
  2. Verpackungskosten zu senken.

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Immer stärker liegt der Fokus dabei auf der Arbeit von Verpackungsprofis, die neue Verpackungskonzepte entwickeln. So waren es die Europac Tüftler, welche die Thermo-Schutzhaube im Stückguttransport etablierten. Auf speziellen Kundenwunsch sorgt sie dafür, dass beim Transport spezieller Lacke auf Wasserbasis die Temperatur nicht unter fünf Grad sinkt.

Ein weiteres Beispiel: die R-Box, mit der DB Schenker 1997 in den Markt für Mehrwegverpackungen einstieg. Mit ihr hinterließ das Logistikunternehmen in der gesamten Branche einen Footprint. Immer weiter wurde an der damals höchst innovativen Lösung gefeilt. Die Nachfolger der R-Box sind heute Hochsicherheitsbehälter, die über besonders sichere elektro-mechanische Schlösser verfügen und per GPS getrackt werden können. Für sie erhielt DB Schenker nicht nur den Deutschen Verpackungspreis 2011, sondern auch den World Packaging Award 2013 – eine Auszeichnung auf den DB SCHENKEReuropac und seine Mitarbeiter zu Recht stolz sind.

Analyse und Beratung im Sinne eines Dienstleisters

Ein weiterer Schwerpunkt im Portfolio von Europac liegt in der Kundenberatung. „Anhand von Schadensfällen analysieren wir beim Kunden die Ursachen. Wir zeigen, wie innovative Materialien und Verpackungsdesigns Schäden vermeiden oder schlicht das Gewicht und somit die Transportkosten verringern können“, erklärt Markus Linke. „In der Regel besuchen wir dazu die Kunden direkt bei ihnen vor Ort.“

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Mit ihrer Expertise unterstützen die Verpackungsprofis von Europac außerdem das eigene Unternehmen. „Wir sehen uns als Dienstleister, der für echte Mehrwerte sorgt – egal ob für externe Kunden oder intern“, erklärt Ingo Hoster. Und das mit Erfolg. So ist es für den Geschäftsleiter des Bereichs keine Frage, ob DB Schenker Europac auch noch in 50 Jahren für innovative Verpackungslösungen sorgen wird.

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