Start frei für die Präsentation des T-Pod (v.l.n.r.) : Christian Drenthen (DB Schenker), Alexander Doll (DB), Andreas Scheuer (BMVI), Robert Falck (Einride) © DB AG / Max Lautenschläger
Start frei für die Präsentation des T-Pod (v.l.n.r.) : Christian Drenthen (DB Schenker), Alexander Doll (DB), Andreas Scheuer (BMVI), Robert Falck (Einride) © DB AG / Max Lautenschläger

Großer Auftritt bei Kaiserwetter: Mit dem T-Pod des schwedischen Herstellers Einride sorgte DB Schenker auf der diesjährigen Messe transport logistic für Furore. Erstmals stellte der Logistiker den vollelektrischen autonomen Lastwagen in Deutschland vor. Mit dabei waren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und DB Güterverkehrsvorstand Alexander Doll. „Wir bei DB Schenker verstehen uns als Vorreiter für eine digitalisierte und nachhaltige Logistik der Zukunft“, sagt Jochen Thewes, CEO von DB Schenker. „Bis 2030 wollen wir Dieselantriebe sukzessive durch elektrische Modelle ersetzen. Unsere Partnerschaft mit Einride könnte ein mögliches Modell dafür sein.“

Der T-Pod ist mittlerweile bei DB Schenker in Schweden im täglichen Einsatz. Das Fahrzeug besitzt keinen eigenen Führerstand und wird aus der Entfernung überwacht und gesteuert. Wegen der höheren Ladekapazität und größeren Flexibilität steht der T-Pod für einen besseren Energieverbrauch sowie geringere Produktions- und Betriebskosten. „Dieses Fahrzeug ist wirklich aufregend – so sieht die Zukunft der Logistik aus“, bestätigte Christian Drenthen, Landverkehr-Vorstand von DB Schenker.

Der T-Pod war das spektakulärste – aber nicht einzige – Exponat, mit dem DB Schenker seine Kunden in den Bann zog. Attraktiv war auch das Kompetenzzentrum connect 4.0. Dort konnten sich Kunden über die Landverkehrs- sowie Luft- und Seefracht-Produkte der connect 4.0-Familie informieren. Die Plattform connect 4 land zum Beispiel bietet Kunden eine einfache und schnelle Buchung von kleineren Sendungen.

Digitalisierung und Automatisierung

Überhaupt standen die Themen Digitalisierung und Automatisierung im Mittelpunkt der Messe, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuten. So legte die Zahl der Aussteller im Vergleich zur letzten Messe vor zwei Jahren um rund neun Prozent auf 2.374 zu. Mehr als jeder zweite Aussteller kommt aus dem Ausland.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nutzte das Forum, um die Investitionsvorhaben der Bundesregierung vorzustellen: Mehr als 17 Milliarden Euro wolle der Bund in diesem Jahr in die Infrastruktur über alle Verkehrsträger hinweg investieren, so der Minister. Auf einer Vielzahl von Veranstaltungen und Diskussionen besprachen die Besucher die Zukunftsfragen der Branche. DB-Vertreter diskutierten bei einer Fülle von Veranstaltungen mit Kunden, Partnern und Fachbesuchern.

Blick auf den DB Schenker-Stand: Die Angebote der DB stießen auf viel Interesse. In diesem Jahr gab es neun Prozent mehr Aussteller als 2017. © Max Lautenschläger
Blick auf den DB Schenker-Stand: Die Angebote der DB stießen auf viel Interesse. In diesem Jahr gab es neun Prozent mehr Aussteller als 2017. © DB AG / Max Lautenschläger

 

Gesprächsforen: Die DB Schenker-Vorstände suchten den Austausch mit den Besuchern und erläuterten die strategische Ausrichtung des Logistikers. © Max Lautenschläger
Gesprächsforen: Die DB Schenker-Vorstände suchten den Austausch mit den Besuchern und erläuterten die strategische Ausrichtung des Logistikers. © DB AG / Max Lautenschläger

 

Zahlen, Leistungen, Produkte: Interessierte Besucher, Kunden und Partner ließen sich am Stand von DB Schenker inspirieren. © Max Lautenschläger
Zahlen, Leistungen, Produkte: Interessierte Besucher, Kunden und Partner ließen sich am Stand von DB Schenker inspirieren.© DB AG / Max Lautenschläger

 

© Max Lautenschläger
Eröffnungsdiskussion: Schon zu Beginn der Messe ging es um spannende Fragen zur Weltwirtschaft und zu den Aussichten für die Logistikbranche. © DB AG / Max Lautenschläger

 

Vor allem die aktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft sorgten bei den Logistikern für Gesprächsstoff. Weitere Themen waren der Einfluss von Digitalisierung und Automatisierung auf die Branche sowie der aktuelle Fahrermangel. Neben alternativen Transportrouten zwischen Asien und Europa, zum Beispiel über die „neue Seidenstraße“, beschäftigen neue urbane Lieferkonzepte die Logistiker.

Auch am Stand von DB Schenker herrschte Hochbetrieb. „Wir haben heute sehr viele spannende Gespräche mit Kunden und interessierten Besuchern geführt – das war ein ausgezeichneter Auftakt für die kommenden Tage“, sagte Landverkehr-Vorstand Christian Drenthen zufrieden.

About the Author