Halbzeit – zumindest für DB Schenker. Die europäische Formel 1 Rennserie macht in Spielberg (Österreich) ihren dritten Stopp. Die Halbzeitbilanz vor dem „24 Stunden Rennen“ fällt positiv aus.

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Beim Großen Preis von Österreich in Spielberg erwartet die Logistiker allerdings eine große Herausforderung. Beim sogenannten back-to-back-Rennen müssen 24 Stunden ausreichen, das komplette Mercedes-AMG Petronas Motorhome Motorsport  und das Rennequipment von Spielberg nach Silverstone (England)  zu transportieren.

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Tag und Nacht: 50 Zusatzfahrer sind eingeplant

Fast minutiös werden die Pläne für das „24-Stunden-Rennen“ gemacht. Um keine Zeit zu verlieren wird in Schichten gearbeitet und gefahren. Das bedeutet, dass mit einer Doppelbesatzung mit insgesamt 50 weiteren Fahrern für das back-to-back-Rennen geplant wird. Die Teamgröße: ca. 100 Personen, das Stammpersonal von rund 30 Personen mit eingerechnet.

Es läuft nach Plan bei DB Schenker

Die Stammcrew fliegt nach dem Rennen in Spielberg voraus, um in England die Ankünfte der LKW Ladungen zu koordinieren und entgegenzunehmen. Sören Hell, Projektleiter DB SCHENKERsportsevents: „Es gilt das Prinzip: wer als Erster beim Abbau mit einem Teil fertig ist, fährt los. Bei den anderen Rennen wird zum Teil in Kolonne gefahren, aber bei einem back-to-back-Rennen dürfen wir uns keinen Zeitverlust erlauben.“

Der Projektplan von Sören Hell und seinem Team sieht wie folgt aus:

  • Sonntag
    Höchste Priorität: Die Autos. Noch Sonntagnacht werden die Race Trucks mit den Autos und Motoren beladen
  • Montag
    Nach dem Rennen wird mit dem Abbau des Motorhomes begonnen. Als letztes wird das Grid – die Unterkonstruktion auf der das Motorhome errichtet wird – abgebaut und auf drei Sprinter am Montag verladen, es muss als Erstes wieder in Silverstone sein
  • Dienstag
    Die Formel 1- Boliden müssen einsatzbereit in Brackley/Silverstone bereitstehen – 14 Uhr: Aufbau des Grid in Silverstone – 17 Uhr: Aufbau der ersten Container in Silverstone
  • Mittwoch
    Reinigungs- und Cateringplanungen, Wasseranschlüsse und viele weitere Gewerke werden koordiniert – 22 Uhr: Geschafft, das DB Schenker Team ist fertig – Schlüsselübergabe an das Mercedes- AMG Patronas Motorsport Team
  • Donnerstag
    Die ersten freien Trainingsläufe finden statt

Die 24-Stunden „Rennstrecke“ – Österreich, Deutschland, Frankreich, England

In Kilometern gerechnet ist es die weiteste Strecke, die von einer europäischen Formel 1 Station zur nächsten überwunden werden muss. Rund 1700 Kilometer liegen zwischen den beiden Kursen. Die Tour durch Europa führt die Fahrzeuge von Österreich über Deutschland und Frankreich zur Grand Prix Strecke im englischen Silverstone.

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