uShip ist das Uber der Logistikbranche. Über Auktionen vermittelt die amerikanische Online-Frachtbörse Transporte von Unternehmen und Privathaushalten an Speditionen. Nachdem DB Schenker bereits im Mai letzten Jahres eine Kooperation mit dem Unternehmen eingegangen ist, investiert das Logistikunternehmen nun 25 Millionen US-Dollar in uShip.

Digitale Transformation an der Seite von uShip

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Ziel des Investments ist eine Stärkung der strategischen Zusammenarbeit mit der Online-Frachtbörse. Außerdem, so DB Schenker, soll dadurch die digitale Transformation des Geschäftsmodells vorangetrieben werden. Die Beteiligung von DB Schenker an uShip fügt sich ein in die Digitalisierungsoffensive des DB Konzerns.

Daneben sieht Jochen Thewes, CEO der Schenker AG, weitere Vorteile: „Der Ausbau unserer erfolgreichen Kooperation wird unser Transport-Management schneller, einfacher und effizienter machen und uns helfen, als Marktführer im europäischen Landverkehr noch größere Frachtvolumen zu bewältigen. Außerdem wollen wir so in hohem Tempo neue Wachstumschancen abseits unserer traditionellen Geschäftsmodelle entwickeln und ergreifen“.

Für ihn ist die Investition außerdem ein klares Statement: „Unsere bislang größte Beteiligung an einem digitalen Unternehmen zeigt, dass wir es ernst meinen mit Innovation bei DB Schenker. Wir nehmen Geld in die Hand, um die Zukunft der digitalen Logistik zu gestalten.“

Investitionen in Online-Frachtbörse erlauben Revolution in der Logistikbranche

Mike Williams, CEO von uShip, sieht in der Beteiligung durch DB Schenker nicht nur ein wichtiges Zeichen für sein Unternehmen, sondern für die gesamte Logistikbranche: „Beispiellose Investitionen in Logistik-Technologie revolutionieren den Transport von Gütern. Große Unternehmen wie DB Schenker handeln vorausschauend, indem sie auf Innovation setzen, um ihr Geschäft zu automatisieren und zu digitalisieren und es effizienter und profitabler zu machen.“

Dass gerade DB Schenker nun in uShip investiert, begründet er mit der guten Zusammenarbeit, die im Mai 2016 mit einem Kooperationsvertrag begann: „Das vergangene Jahr zeigt, dass uShip und DB Schenker hervorragend zusammenpassen, um diese Transformation anzuführen. Wir sind begeistert, dass DB Schenker durch sein strategisches Investment unsere Partnerschaft vertieft.“

Die Beteiligung DB Schenkers hat für das US-Unternehmen auch in der Praxis Auswirkungen. Durch die Minderheitsbeteiligung erhält DB Schenker einen Beisitzer-Posten im “Board of Directors“ von uShip.

Das Geschäftsmodell von uShip

Doch was genau macht uShip? Das Unternehmen ist ein Online-Auktionshaus, das inzwischen in 19 Ländern Absender und Transporteure zusammenbringt. Wer einen Frachtauftrag zu vergeben hat, stellt diesen online bei uShip ein. Logistikunternehmen haben dann die Möglichkeit auf die Transportanfragen zu bieten. Den Zuschlag bekommt schließlich das günstigste Gebot. Und das funktioniert: Branchenführend ist uShip inzwischen bei der Organisation von Gütertransporten über mobile Geräte wie Handys und Tablets.

[selectivetweet]Online-#Frachtbörse: DB #Schenker treibt mit @uShip digitale Transformation in #Logistik voran.[/selectivetweet]

Die Technik der Online-Frachbörse wird in Zukunft auch DB Schenker nutzen. Zunächst im Landverkehr sollen die rund 30.000 Transportpartner des europäischen Netzwerkes künftig über eine DB Schenker-Plattform namens „Drive4Schenker“ mit uShip-Technik online mit ihrer Fracht zusammengebracht werden. In Deutschland soll der neue Service bereits diesen Monat an den Start gehen. Im Anschluss daran wird DB Schenker den Service schrittweise in ganz Europa ausrollen.

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